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Kommunikation ist der Schlüssel: Maurice im Interview über IT-Sicherheit

IT-Sicherheit ist in Arztpraxen unverzichtbar – der Schutz sensibler Patientendaten ist Pflicht und Vertrauenssache. Ein Sicherheitszertifikat bestätigt dafür die nötigen Fachkenntnisse. Wir haben mit Maurice gesprochen, der kürzlich ein solches Zertifikat erworben hat. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen, der Prüfung und warum für ihn Kommunikation fast genauso wichtig ist wie Technik.

Maurice, du hast also ein Sicherheitszertifikat erworben – von wem stammt es genau?

Das KBV-Sicherheitszertifikat von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Klingt spannend. Wie lief der Weg dorthin, was musstest du für die Prüfung tun?

Man meldet sich zur Prüfung an, bekommt ein Formular, füllt es aus und erhält einen Termin. Wichtig ist, dass man fit ist in DSGVO und sich mit den aktuellen technischen Möglichkeiten auskennt – zum Beispiel bei Backup-Konzepten oder bei der Wahl eines sicheren Serverstandorts.

Also doch recht umfangreich. Und wie genau lief die Prüfung selbst ab?

Online über Zoom. Man zeigt den Ausweis, filmt kurz den Arbeitsplatz und beantwortet dann die Fragen. Am Ende sieht man sofort, ob man bestanden hat. Ich hatte 45 von 50 Punkten.

Glückwunsch! Was hat dich eigentlich motiviert, das Ganze anzugehen?

Im Grunde ist es die Voraussetzung, um bestimmte Systeme betreuen zu dürfen. Ich habe mich nachts vorbereitet, meist mit meinem eigenen Lern-Tool.

Kommunikation ist der Schlüssel.

— Maurice Dibbel, Technik, NordPrax

Und welche Bereiche umfasst dieses Zertifikat konkret?

Alles praxisrelevante: Backups, Serveraufbau, Sicherungskonzepte. Außerdem muss man Praxen beraten und erklären, wenn alte Konzepte nicht mehr zeitgemäß sind.

Das heißt, eure Kunden profitieren direkt davon?

Ja. Sie können sicher sein, dass wir nach geprüften Standards arbeiten. Ärzte wollen sich nicht mit IT-Dingen befassen – dafür sind wir da.

Hat sich deine Arbeit durch das Zertifikat verändert?

Eigentlich nicht. Ich habe tatsächlich schon vorher nach diesen Standards gearbeitet.

Und deine Kolleg:innen – merken sie einen Unterschied?

Sie merken kaum Unterschiede. Ich achte schon immer sehr auf Details – vielleicht nerve ich damit ein bisschen, aber das gehört dazu.

Du wirkst sehr praxisnah. Welchen Tipp würdest du anderen geben?

Es lohnt sich immer, jeden Schritt ein- bis zweimal zu hinterfragen: Ist das sinnvoll, was man tut? Und vor allem – den Kunden früh abholen und erklären, warum man etwas macht. Kommunikation ist der Schlüssel.

Ein schönes Fazit. Hast du Lust auf weitere Zertifikate oder Schulungen?

Ja, auf jeden Fall. Man lernt nie aus – wichtig ist nur, dass es auch praktisch umsetzbar bleibt.

Das Gespräch mit Maurice zeigt: Ein Sicherheitszertifikat ist mehr als ein formaler Nachweis. Es bestätigt nicht nur Fachwissen in Datenschutz und IT-Sicherheit, sondern stärkt auch das Vertrauen der Praxen. Gleichzeitig macht Maurice deutlich, dass Technik allein nicht reicht – echte Sicherheit entsteht erst durch Kommunikation, Verständnis und Transparenz gegenüber den Kunden.

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